Spielbericht Fussball: 11. Spieltag – SC Unterschneidheim
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Erfolgreiche Schlussphase
Am vergangenen Sonntag empfing der SV Jagstzell für das zweite Heimspiel in Folge die SC Unterschneidheim. Damit wartete auf den SVJ ein starker Gegner, welchen man seit dem Aufstieg in vier Spielen kein einziges Mal bezwingen konnte.
Die Anfangsphase verlief für den SV Jagstzell dann schleppend, da die Gäste von Beginn an mehr Zugriff auf das Geschehen hatten. Denn die erste Chance konnten sich entsprechend auch die Unterschneidheimer erarbeiten durch cleveres Verschieben zwischen den Ketten. Allerdings erwies sich wie so oft Keeper Daniel Krauss als sicherer Rückhalt, sodass keine Gefahr aufkam. Die erste Torannäherung ergab sich für Jagstzell ebenfalls kurz darauf. Nachdem ein Freistoß unzureichend von den Gästen geklärt wurde, reagierte Leon Runge als schnellster und setzte den Ball knapp über das Tor. Dennoch strahlte Jagstzell abgesehen von dieser Möglichkeit zu wenig Gefahr aus, sodass Unterschneidheim ebenfalls mutig den Ball vorantrieben. In der 20ten Spielminute wurde der Fleiß der Gäste belohnt, auch mit der Tatsache, dass der SVJ zu schlampig gegen den Ball verteidigte. So konnte die Jagstzeller Defensive mit nur zwei gut getimten Pässen ausgehebelt werden, woraufhin der Unterschneidheimer Stürmer sich nicht lumpen ließ und trocken abzog. Jagstzell wirkte sichtlich mitgenommen von diesem Gegentreffer und hatte Mühe Leichtigkeit in das Offensivspiel einzuhauchen. Nur knappe 10 Minuten späte erwischte den SVJ der nächste bittere Nackenschlag, da der Schiedsrichter nach einem Handspiel auf den Punkt zeigte. Anders als in der Vorwoche erwies sich Daniel Krauss als Retter in der Not und konnte den schwach geschossenen Ball parieren. So ging es nur einem Tor Rückstand für den SVJ in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit wirkte Jagstzell zunächst noch verunsichert, was die Unterschneidheimer eiskalt ausnutzten und so obendrein auch noch eine Ampelkarte erzwangen. Fortan galt es nun für den SVJ in Unterzahl irgendwie wieder einen Weg in das Spielgeschehen zu finden. Zunächst schafften es aber die Gäste den gewonnenen Raum auszunutzen und verpassten es teilweise beste Gelegenheiten zu nutzen, um die Führung auszubauen. Jagstzell gab sich aber nicht einfach so geschlagen und schaffte es sich wieder in das Spiel hineinzukämpfen, indem man keinen Ball verloren gab und jeden Zweikampf annahm. So entfachte man immer mehr Druck sowohl mit als auch gegen den Ball und stellte die Gäste vor Probleme für Entlastung zu sorgen. Dennoch fehlte dem SVJ das Abschlussglück, um mit einem Treffer den Spielstand zu egalisieren. So dauerte es wieder bis zur Schlussphase, in welcher der SVJ nochmal aufdrehte. Die Hoffnung ergab sich in der 89ten Spielminute, in welcher Max Rettenmeier im zweiten Anlauf einen Foulelfmeter erzielte und damit ebenfalls für eine Spielergleichzahl sorgte. In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Jagstzell dann ebenfalls noch den erlösenden Führungstreffer, mit welchem man das Spiel noch drehen konnte. Ausgelöst durch einen scharf getretenen Freistoß von Johannes Gschwender, wobei der Ball nur abgeprallt werden konnte. Auf diesen Abstauber lauerte Timo Ziegler und besiegelte unter großem Jubel so den Endstand.
Reserve:
Auf die Reserve wartete mit dem Vorjahresmeister ein schwieriger Gegner, wobei man mit breiter Brust antrat, da man die letzten 5 Spiele allesamt gewinnen konnte. Jagstzell versuchte es wie auch schon in den letzten Partien über einen kontrollierten Spielaufbau Wege nach vorne zu schaffen, um dann über schnell ausgespielte Konter den Gegner kalt zu erwischen. Diese Methode bewährte sich, da Luca Milz unermüdlich durchbrach, vor dem Tor allerdings die benötigte Präzision im Abschluss vermissen ließ. Auf der anderen Seite waren es dann hingegen die Gäste, welche einen Fehler in der Hintermannschaft eiskalt ausnutzten und die Führung erzielten. Davon erholte man sich im Verlauf der ersten Halbzeit nicht mehr, sodass es auch mit dem Zwischenstand in die Pause ging.
In der zweiten Halbzeit erwiesen sich die Gäste weiterhin als frischere und spielbestimmende Mannschaft, sodass Jagstzell kaum den Weg aufs gegnerische Tor fand. Das gelang den Unterschneidheimern aber in der 69ten Minute, welche nach einem langen Ball Abstimmungsfehler in der Jagstzeller Hintermannschaft ausnutzten und so ein unglückliches Eigentor erzwangen. Diesen Gegentreffer konnte Jagstzell auch nicht mehr kontern und muss sich so verdientermaßen geschlagen geben.










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