Spielbericht Fussball: 13. Spieltag – SV Kerkingen
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Spätes Comeback
Am vergangenen Sonntag empfing der SV Jagstzell den SV Kerkingen bei sich zuhause. Nachdem man in der Vorwoche einen sagenumwobenen Derbysieg einfahren konnte, ging der SVJ das Heimspiel mit breiter Brust an.
Entsprechend startete die Truppe unter Coach Darko Saveski furios in die Partie und meldete sich direkt doppelt vor dem Kerkinger Gehäuse an. Zunächst verlagerte man das Spiel von der rechten zur linken Außenbahn, in welcher Johannes Gschwender freie Bahn hatte. Seine Hereingabe fand den freistehenden Antonio Saveski. Seine Abnahme konnte dann noch in höchster Not vom Kerkinger auf der Linie geklärt werden. Der Dauerdruck vom SVJ hielt daraufhin an, sodass die nächste Großchance diesmal über die rechte Außenbahn erspielt wurde. Die Hereingabe von Leon Runge fand dabei den frei postierten Timo Ziegler, welcher jedoch am Innenpfosten scheiterte. Dieses Hoch währte aber nicht, da das Spiel aufgrund eines medizinischen Notfalls ausgelöst durch einen zusammengebrochenen Kerkinger Spieler unterbrochen werden. Glücklicherweise konnte der Spieler ausreichend behandelt werden, sodass das Spiel nach einer kurzen Verzögerungszeit fortgeführt werden konnte. Nach dieser versuchte Jagstzell den Druck erneut aufzubauen, scheiterte jedoch jetzt zunehmend an den aufmerksamen verschiebenden Abwehrketten der Kerkinger. Diese hatten sich nach einer Spielzeit von einer halben Stunde ebenfalls von ihrer Schockstarre gelöst und wagten sich auch offensive Akzente zu setzen. So brachen die Gäste nach einem langen Ball durch und erhielten einen Freistoß nach einem vermeintlichen Foulspiel von Daniel Krauss. Diesen verwertete der Kerkinger sehenswert aus dem linken Halbfeld über die Jagstzeller Mauer hinweg, sodass die Gäste mit der knappen Führung in die Pause gingen.
In der zweiten Halbzeit waren beide Mannschaften bemüht den Spielfluss durch zielgerichtetes Aufbauspiel aufrechtzuerhalten. Jagstzell war dann die erste Mannschaft, die daraus Profit schlagen konnte. Diesmal war es Jonathan Erhard, welcher noch in der eigenen Hälfte auf die Reise geschickt wurde und mit seinem Tempo alle Gegenspieler aussteigen ließ. Auf Strafraumhöhe servierte er den freistehenden Antonio Saveski, welcher es allerdings nicht schaffte den Ball auf das Tor zu bugsieren. In dieser anbahnenden Druckphase der Jagstzeller schafften es die Gäste erneut ihren Stürmer freizuspielen, welchem auffiel, dass Daniel Krauss zu weit vorgerückt ist und fasste sich deswegen ein Herz und schloss aus 40 Metern ab. Diesen Schuss konnte Daniel Krauss nicht mehr entscheidend abwehren, was das zweite Tor für die Gäste bedeutete. In der Schlussviertelstunde entfachte Jagstzell mehr Druck und versuchte so den Grundstein zu setzen, um ein mögliches Comeback zu ermöglichen. Dafür machte ein genialer Pass von Max Rettenmeier auf Timo Ziegler den Anfang, welcher sich keine Blöße gab und den Ball ins Tor einschob. Dieses Tor sorgte für den erwünschten Aufschwung in der Jagstzeller Mannschaft, welchen diesen Hoffnungsschimmer dankbar aufnahmen. Kurz vor Abpfiff war Sebastian Kuhn der entscheidende Initiator, welcher geschickt nach vorne verteidigte und mit seiner Flanke Timo Ziegler in Szene setzte. Mit dem Ende des Spiels schaffte es Jagstzell so erneut zumindest ein Unentschieden zu erkämpfen.
Reserve:
Den Anfang zu diesem Spieltag bestritt erneut die Reserve, welche die zweite Garde des SV Kerkingen empfing. Nach zwei Niederlagen in Folge wollte man diesem Negativtrend unbedingt ein Ende setzen. Die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen, in der beide Mannschaften Probleme hatten einen Offensivdrang zu entwickeln. Nach 20 Minuten entpuppte sich dann der SVJ als erfolgreiche Mannschaft. Nach einem Einwurf auf Strafraumhöhe bekamen die Kerkinger den Ball nicht geklärt, woraufhin Patrick Bayer der Nutznießer war und trocken einschob. Nach einer Spielzeit von einer halben Stunde zog Philipp Soiné einfach mal aus der Distanz ab, sodass der Abschluss durch den stark reagierenden Keeper vor dem einlaufenden Patrick Bayer landete. Dieser ließ sich nicht lange bitte und schnürte seinen Doppelpack. Dieser Torabstand hielt nicht lange, da man in der Defensive eine Unkonzentriertheit zuließ, welche direkt in den Anschlusstreffer mündete. So ging es mit dem knappen Vorsprung in die Pause.
In der zweiten Hälfte setzte der SVJ wieder verstärkt auf kontrollierten Spielaufbau mit einer Robustheit in der Defensive. Luca Milz war es dann in der 65ten Spielminute, welcher die weit aufgerückte Position des Torhüters ausnutzte und seinen Schuss perfekt temperierte, sodass er in das Tor hinabsegelte. Den Schlussakkord setzte Jagstzell in der 87ten Spielminute. Moritz Stark schickte den durchstartenden Jan Graule auf die Reise, wobei letzterer Christoph Schindler in der Mitte bediente, welcher nur einzuschieben brauchte. Damit fährt Jagstzell einen verdienten Sieg ein.










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