Die Vereinsgaststätte des Sportvereins Jagstzell begeht neue Wege und eröffnet ein, im Ostalbkreis bis dahin nie dagewesenes innovatives Konzept, ihres To-Go-Angebotes.
Speisen können nun, nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser, direkt an der Jagst abgeholt werden.
Dies erfolgt ganz klassisch per Drive-In Abholung.
So wird nicht nur das Jagszteller Konzept „Jagst erleben“ ausgeweitet, sondern auch mit Blick in die Zukunft gerichtet, gewirtschaftet. Noch diesen Sommer soll eine Bühne an den Ufern der Jagst gebaut werden, womit die Vereinsgaststätte mit ihrem Speiseangebot auftrumpfen könne.

Peter Fauser, Leiter des Wirtschaftsaussschuss und beruflich als Vertriebler viel unterwegs, erspähte dieses Konzept 2019 in der Grachtenstadt Amsterdam und war sofort Feuer und Flamme, diese originelle Idee in das beschauliche Jagstzell zu bringen. „Dieses Erlebnis ließ mich wochenlang nicht schlafen,“ berichtet Fauser und begründet sein Anliegen damit, dass durch den Abbau des Wehrs in Ellwangen angesichts der Landesgartenschau, zukünftig Kanufahrten auf der Jagst von Schrezheim bis Crailsheim ohne Barrieren möglich seien. Diese coronakonforme Freizeitgestaltung möchte der Sportverein Jagstzell im diesjährigen Sommer durch das Drive-In-Angebot an der Jagstzeller Jagst positiv untermalen. Der Drive-In verstoße gegen keine Auflagen, da die Boote nicht anlegen, sondern nur ganz langsam vorbeifahren würden, so Fauser. Es sei quasi wie ein eingeschränktes Halteverbot. „Wir planen, im Drive-in alles anzubieten, was wir auch bei uns auf der Karte haben.

Auch Bürgermeister Müller zeigt sich von der kulinarischen Erweiterung des Projekts „Jagst erleben“, freudig angetan. Laut Müller weise das To-Go-Angebot auf der Jagst ein Alleinstellungsmerkmal im Südwesten auf und könne durch Zuschüsse seitens des Landes gefördert werden. Bürgermeister Müller dankt Herrn Fauser für sein unermüdliches Engagement im Sportverein Jagstzell und verspricht, bei der Einweihung die Feuertaufe des Jagst-Drive-Ins eigenhändig zu übernehmen. Müller verlässt nach seiner Amtszeit in Jagstzell den Posten des Bürgermeisters und habe danach „ausreichend Zeit für Kanutouren auf der Jagst.“

Wir werden die Baumaßnahmen weiterhin verfolgen und Ihnen darüber berichten.

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